Bedrohte Vogelarten

Star auf dem Boden stehen Vom Aussterben bedrohte Vogelarten in unseren Gärten
Es gibt weltweit rund 10.000 Vogelarten. Davon sind rund 1.200 Arten, das ist jede achte Vogelart, derzeit vom Aussterben bedroht. Außer bei elf Vogelarten ist der Mensch durch seine Eingriffe in die Natur die Ursache für das Aussterben.

Seit dem 17. Jahrhundert sind rund 90 Vogelarten ausgestorben. Die Tendenz ist steigend. Obwohl unser Wissensstand über Vögel nie größer war als heute, stehen rund 77 Vogelarten kurz vor dem Aussterben.

Die Vögel der Felder und Wiesen leiden vor allem unter der Intensivlandwirtschaft. In einigen Teilen Deutschlands sind ehemals typische und häufig vorkommende Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz oder Feldlerche bereits vollständig verschwunden.

Und zwei weitere, uns allen bekannte Vogelarten, die vor 30 Jahren noch überall zu finden waren, sind heute ebenfalls gefährdet:

Der Star
Die meisten von uns erinnern sich gut an die Stare, die im Frühling und Sommer unsere Gärten bevölkerten. Sie saßen auf Fernsehantennen oder Dachfirsten, wo sie mit flatternden Flügeln ihr Frühjahrskonzert gaben, leicht zu erkennen an ihrem umfangreichen Repertoire der Lautimitation.

Feldsperling im Schnee Die Zahl der Stare ist in ganz Europa kontinuierlich zurück gegangen, in den letzten 30 Jahren um 65 %.

Der Spatz
Der Spatz oder Sperling war früher überall heimisch und beliebt. Auch wenn er immer noch zu den häufigsten deutschen Vogelarten gehört, ist die Population in den letzten Jahrzehnten ortsweise stark zurück gegangen, so dass er heute zu den bedrohten Brutvögeln Deutschlands gehört. Ihm fehlen ausreichend Nistmöglichkeiten und sein Nahrungsangebot wurde durch den Menschen eingeschränkt.