| (Fringilla montifringilla)
Länge
14 – 16 cm
Hauptbrutzeit
Mai bis Juni
Maximales Lebensalter
14 Jahre
Brutzeit und Gelege
14 Tage; 5 – 7 Eier
Wussten Sie,
dass der Bergfink vor allem in den skandinavischen Birkenwäldern beheimatet ist? Er ist daher auch als „Nordfink“ bekannt. Man findet ihn vor allem in Südnorwegen, Mittelschweden und Südfinnland sowie im nördlichen und mittleren Russland. Nur in Ausnahmefällen brütet er auch in Mitteleuropa.
Aussehen
Sperlingsgroßer Fink. Im Winter sind Kopf, Nacken und Vorderrücken des Männchens bräunlich grau. Im Sommer sind diese Partien schwarz. Brust und Schulterfleck sind orange. Unterschwanz, Bauch und Hinterbrust sind weißlich. Das Weibchen ist deutlich schlichter gefärbt.
Ähnlicher Vogel
Ähnelt dem Buchfink. Dieser hat jedoch eine weiße Schwanzaußenkante.
Ruf und Gesang
Der Gesang ist ziemlich monoton und erreicht nicht das Niveau des Buchfinks. Der sehr charakteristische Ruf ist ein gequetschtes „dschäe“, der Flugruf ist kürzer und härter, etwa wie „tjek“ oder „jeg“.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Ist mitunter Gast am Futtertisch. Ernährt sich von Insekten und Spinnen. Im Winterhalbjahr frisst er vor allem Samen, gern Bucheckern, aber auch Sonnenblumenkerne.
Nest und Nistkasten
Der Bergfink baut sein napfförmiges Nest aus Rinden, Flechten und Wurzeln und kleidet es innen mit Federn, feinen Gräsern und Haaren aus. Das Nest wird in eine Astgabel gebaut, im Norden vornehmlich in Birken in einer Höhe von 4 – 5 Metern. |