Länge 15 cm Bestand in Deutschland ca. 1 300 000 Brutpaare Maximales Lebensalter 12 Jahre Brutzeit und Gelege 11 – 13 Tage; 4 – 6 Eier; zwei Bruten
Wussten Sie, dass der Bestand der Feldsperlinge in Europa zum Teil in sehr kurzer Zeit stark zurückgegangen ist? In England z. B. ist der Bestand um 90 % gesunken, so dass dieser Vogel dort jetzt auf der Roten Liste steht. Wenn keine Saat mehr auf den Feldern zu finden ist, sind diese Vögel sehr vom Vogelfuttertisch abhängig, wenn sie einen sehr kalten Winter überleben wollen.
Aussehen
Er ist schlanker und kleiner als sein Verwandter, der Haussperling, hat ein schokoladenbraunes Haupt, einen hellen Ring um den Hals und einen schwarzen Fleck auf den Wangen. Diese farbenprächtige Tracht tragen Weibchen und Jungvögel.
Ähnlicher Vogel
Ähnlich dem Haussperling, der etwas größer ist. Scheuer als dieser und weniger an Menschen gewöhnt. Das Haussperlingmännchen hat einen grauen Scheitel und ihm fehlt der schwarze Fleck auf der Wange.
Ruf und Gesang
Harter, metallisch klingender, einsilbiger Ruf („tschilp“). Den Gesang hört man am meisten im Frühling.
Nahrung und Vogelfuttertisch Häufiger Gast am Vogelfuttertisch. Den gröβten Teil der Saison ernährt er sich von Gräsersamen, Kräutern und Getreide. Im Vogelfutterhaus bedient er sich gern an Sonnenblumenkernen und Hanfsamen.
Nest und Nistkasten
Brütet gern im Nistkasten. Männchen und Weibchen bauen das Nest gemeinsam, z. B. unter Dachziegeln, in Mauerlöchern oder eben in Nistkästen.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer