Gartengrasmücke

(Sylvia borin)

Länge
13 – 14 cm
Hauptbrutzeit
Mai bis Juli
Bestand in Deutschland
ca. 800.000 – 1.400.000 Brutpaare
Maximales Lebensalter
14 Jahre
Brutzeit und Gelege
11 – 12 Tage; 4 – 5 Eier; eine zweite Brut ist möglich

Wussten Sie,
dass das Gartengrasmückenmännchen Anfang Mai in das Brutrevier kommt und dort sehr schnell in den Büschen mehrere Nester, so genannte „Spielnester“ baut? Von diesen Nestern wird ein einziges zum „Brutnest“ erwählt. Letzteres wird frühmorgens, wenn das Gras vom Tau noch feucht ist, fertig gebaut, denn feuchtes Gras lässt sich leichter formen. Die Nester findet man oft in Himbeerbüschen, aber auch Wacholderbüsche werden gern genommen.

Aussehen
Ein sehr gleichmäβig gefärbter Sänger mit einer olivbraun-grauen Oberseite und einer weißbraunen Unterseite, der schwer von anderen Sängern zu unterscheiden ist. Ihr Gesang dient hauptsächlich der Identifizierung.

Ruf und Gesang
Der Ruf dieses Vogels ist eine Folge von „tschäck-tschäck-tschäck…“. Die Folge der Töne ist gackernd, nasal und schmatzend. Der Gesang der Gartengrasmücke wird als wohl lautend empfunden und oft mit einem plätschernden Bach verglichen. Er besteht aus Strophen mit schnellen, voll klingenden, rauen Tönen. Das flötende Ende, das von der Mönchsgrasmücke bekannt ist, fehlt beim Gesang der Gartengrasmücke.

Nahrung und Vogelfuttertisch
Ernährt sich hauptsächlich von Insekten und deren Larven, bevorzugt Schmetterlingslarven, frisst jedoch auch Spinnen und Schnecken. Nimmt im Spätsommer auch verschiedene Beeren und Früchte zu sich.

Nest und Nistkasten
Das Nest ist im unteren Bereich von Büschen, dichten Stauden und Feldgehölzen zu finden.


tradgardssangare

tradgardssangare
Verbreitung
migration Während des Zuges
all_year Das ganze Jahr
winter Im Winter
summer Im Sommer

Vogelstimmen anhören

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Gesang

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