Länge 16 – 17 cm Hauptbrutzeit ab Mitte April Bestand in Deutschland ca. 2 000 000 Brutpaare Maximales Lebensalter 12 Jahre Brutzeit und Gelege 14 Tage; 3 – 5 Eier; zwei Bruten
Wussten Sie, dass heftige Schneefälle oft ein Zeichen dafür sind, dass die Goldammer bald am Futtertisch erscheinen wird? Die Goldammer wird im Volksmund auch Ammeritz, Emmerling, Gelbling, Gilberitz oder Hämmerling genannt.
Aussehen
Während der Brutzeit tragen die Männchen ihr so genanntes Prachtkleid: leuchtend gelber Kopf mit wenigen bräunlichen Streifen, gelbe Unterseite mit rötlicher Brust und bräunlich-grauen Flügeldecken. Außerhalb der Brutzeit tragen die Männchen ihr sogenanntes Schlichtkleid und ähneln damit den Weibchen, die unscheinbarer graugrün gefärbt sind als die Männchen. An Kehle und Unterseite haben sie jedoch auch gelbe Tendenzen. Er zuckt oft etwas linkisch mit dem Schwanz, der nach unten hängt, und vermittelt den Eindruck eines eher langen Vogels, wenn er auf einem Zweig sitzt.
Ähnlicher Vogel
Grünfink-Männchen. Dessen Kopf weist jedoch keine gelbe Färbung auf.
Ruf und Gesang
Der Ruf ist ein kurzes unreines „tsick“ oder „tsfü“. Der Gesang ist sehr charakteristisch und klingt etwas metallisch, etwa wie „ti-ti-ti-ti-ti-ti-üüüüüüh“.
Nahrung und Vogelfuttertisch Häufiger Gast am Futtertisch. Lebt von Insekten und Samen und ist einer der wenigen Vögel, die Hafer fressen.
Nest und Nistkasten
Die Goldammer baut ihr napfförmiges Nest, das aus Gras und anderem Material besteht, direkt auf den Boden oder in Bodennähe.
Männchen
Weibchen
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer