| (Picus viridis)
Länge
31 – 33 cm
Hauptbrutzeit
Mai
Bestand in Deutschland
ca. 30 000 Brutpaare
Maximales Lebensalter
15 Jahre
Brutzeit und Gelege
15 – 17 Tage; 5 – Eier
Wussten Sie,
dass der Grünspecht auch Grasspecht oder Erdspecht genannt wird? Wenn Regen im Anzug ist, hat er die Eigenart, besonders fleißig zu rufen.
Aussehen
Ein Specht mit dunkelgrünem Rücken und blasser, hell- bis graugrüner Unterseite. Schwarze Gesichtsmaske an den Kopfseiten. Oberkopf und Nacken sind rot. Das Männchen hat einen roten Wangenfleck, der Wangenfleck des Weibchens ist einheitlich schwarz.
Ruf und Gesang
Der Reviergesang klingt wie ein guttural lachendes „klü-klü-klü-klü-klü-klü-klü“, das gegen Ende in der Tonhöhe abfällt. Beim Landen kann man oft ein scharfes „kjäck“ hören. Der Grünspecht trommelt viel seltener als die meisten anderen heimischen Spechte.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Seltener Gast am Futtertisch. Ernährt sich von Insekten, hauptsächlich von Ameisen. Im Winter, wenn die Ameisenhaufen schneebedeckt sind, gräbt der Grünspecht Tunnel in den Schnee und holt sich mit seiner sehr langen Zunge die Ameisen heraus. Der Grünspecht frisst auch Holz bohrende Insekten sowie Beeren. Er wählt sein Revier in Abhängigkeit von der dort vorhandenen Nahrung.
Nest und Nistkasten
Der Grünspecht benutzt oft „gebrauchte“ Nisthöhlen, die andere Spechte verlassen haben. Bei der Auswahl der Baumart sind sie wenig wählerisch. |