Länge 15 cm Hauptbrutzeit April und Juni Bestand in Deutschland ca. 1 800 000 Brutpaare Maximales Lebensalter 11 Jahre Brutzeit und Gelege 14 Tage; 3 – 6 Eier; zwei Bruten
Wussten Sie, dass ein Heckenbraunellenweibchen mitunter mehrere Männchen zum Partner hat? Deshalb pickt ein ausgewähltes Männchen dem Weibchen vor der Paarung mehrmals auf das Hinterteil; das löst bei ihr einen Reflex aus, mit dem sie die Spermien eines früheren Rivalen ausstößt. Auf diese Art stellt das Männchen sicher, dass er der Vater des Geleges ist.
Aussehen
Das Weibchen und das Männchen haben das gleiche Aussehen. Brust und Kopf sind blaugrau, der Rücken ist tief dunkelbraun mit schwarzen Strichen. Der dunkle, dünne Schnabel ist charakteristisch für den Heckenbraunelle.
Ähnlicher Vogel
Die Heckenbraunelle ist braun gesprenkelt, ähnlich wie ein Haussperling, dessen Schnabel aber dicker ist und dessen Hals bleigrau gefärbt ist.
Ruf und Gesang
Der Gesang ist kurz und klar, im Gegensatz zum Gesang des Rotkehlchens. Der Flugruf ist ein metallisches „Dididihideh“, ein wenig wie ein quietschendes Wagenrad klingend.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Seltener Gast am Futtertisch. Während des Winters frisst die Heckenbraunelle feine Samen, im Sommer besteht ihr Futter aus kleinen Käfern, Raupen, Larven, Puppen und Spinnen.
Nest und Nistkasten
Das Weibchen baut das Nest niedrig über dem Boden in dichtem Gestrüpp verborgen. Das Nest besteht aus einem Napf aus Halmen, der mit Moos, Haaren und Federn ausgepolstert wird.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer