Länge 18 cm Hauptbrutzeit Mai Maximales Lebensalter 10 Jahre Brutzeit und Gelege 12 – 13 Tage; 5 Eier
Wussten Sie, dass der Kernbeißer ist der gröβte in Europa heimisch Fink ist und einen so kräfigen Schnabel hat, dass er damit Kirschkerne knacken kann? Er ist im Allgemeinen sehr scheu und hält sich meist in den Baumkronen auf.
Aussehen
Der Kernbeißer ist ein sehr kräftig gebauter Fink und vor allem an seinem großen kegelförmigen Schnabel zu erkennen. Der Kopf des Männchens ist hellbraun bis zimtfarben, die Unterseite ist rötlich braun, der Rücken ist dunkelbraun. Der Nacken ist grau. Unter dem Schnabel trägt er ein kleines schwarzes Lätzchen.
Ähnlicher Vogel
Von der Farbgebung her ähnelt der Kernbeißer dem Seidenschwanz, der jedoch eine Federhaube trägt und einen kleineren Schnabel hat.
Ruf und Gesang
Der Gesang des Kernbeißers, den man auch „Schwätzen“ nennt, beginnt mit scharfen „zick-zick-zick“s. Weitergesungen wird mit einem Laut, der wie „zie-öh“ klingt, melodisch und beinahe wehmütig.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Gelegentlicher Besucher am Vogelfuttertisch. Im Winter wagt er sich manchmal sogar bis zu unseren Esstischen vor. Ernährt sich vor allem von Laubbaumsamen und Früchten, aber auch von Insekten, Spinnen und Regenwürmern.
Nest und Nistkasten
Obwohl das Weibchen den Großteil des Nestbaus übernimmt, trägt das Männchen, zumindest am Anfang, auch seinen Teil bei. Das Nest ist groβ und wird in eine Astgabel gebaut, wobei Laubbäume bevorzugt werden. Der Unterbau des schalenförmigen Nests besteht aus kleinen Ästen, die die Kernbeißer selbst abbrechen.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer