Länge 12 – 15 cm Hauptbrutzeit Mitte April Bestand in Deutschland ca. 400 000 Brutpaare Maximales Lebensalter 13 Jahre Brutzeit und Gelege 14 Tage; 6 – 8 Eier
Wussten Sie, dass der Name Kleiber mit dem Wort „kleben“ verwandt ist? Im Mittelhochdeutschen bezeichnet „Kleiber“ einen Handwerker, der Lehmwände erstellt. Der Vogel macht sein Einflugloch mit Lehm passend. Dieser Vogel besitzt die einzigartige Fähigkeit, einen Baumstamm sowohl hinauf als auch (kopfüber) hinunter zu klettern.
Aussehen
Kräftig gebauter Vogel mit verhältnismäßig großem Kopf und kurzem Schwanz. Sein Schnabel ist lang, spitz und grau. Die Oberseite ist blaugrau und die Unterseite im Kontrast dazu auffallend ockerfarben oder rostrot. Auffällig ist auch sein schwarzer Augenstreifen.
Ruf und Gesang Der Kleiber ist sehr ruffreudig und auch laut. Sein Kontaktruf klingt etwa wie „zit“. Sein Warnruf ist kräftig und laut und klingt wie „twett“. Seinen Gesang vernimmt man vornehmlich im Frühjahr, z. B. „wiwiwiwiwiwiwi“ oder „wiüü-wiüü-wiüü“.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Häufiger Gast am Futtertisch. Frisst Insekten, -ier und -larven, ab Herbst auch Samen, Beeren und Nüsse.
Nest und Nistkasten
Das Weibchen baut ihr Nest allein. Sie legt ihre Bruthöhle, die auch ein Nistkasten sein kann, mit Rindenstückchen, Haaren, Federn und Gras aus. Während des Brütens wird sie vom Männchen gefüttert. Kleiber, auch die Jungvögel, haben eine starke Bindung an ihr Revier. Soweit bekannt ist, verlassen die Altvögel ihr Revier nicht. Auch die Jungvögel halten sich in nicht allzu weiter Entfernung ihrer Heimat auf.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer