Ringeltaube

(Columba palumbus)

Länge
ca. 40 cm
Bestand in Deutschland
ca. 2 400 000 Brutpaare
Maximales Lebensalter
16 Jahre
Brutzeit und Gelege
16 – 18 Tage; 2 Eier; bis zu drei Bruten

Wussten Sie,
dass Ringeltauben, die ursprünglich im Wald und auf dem Lande lebten, heutzutage auch in großen Gärten und Städten zu finden sind? Sie haben sich an ihre veränderte Umwelt und an neue Gewohnheiten angepasst. Die meisten Ringeltauben ziehen im Winter in groβen Schwärmen von Tausenden von Vögeln nach Süden.

Zur Paarungszeit kann man beobachten, wie das Männchen seinen Balzflug vorführt, indem es zuerst steil nach oben fliegt. Während dieses Steilfluges ist das Klatschen der Flügel deutlich zu vernehmen. Nach dem steilen Aufstieg gleitet das Männchen mit waagerecht gestreckten Flügeln wieder abwärts. Dieser Balzflug wird mehrmals wiederholt.

Aussehen
Gröβte Taube Mitteleuropas mit weißem Fleck auf den Halsseiten und weißen Flügelbändern. Oberseite grau, Brust weinrot-gräulich.

Ruf und Gesang
Deutlich erkennbares Gurren. Das „Ruhgu, gugu“ wird mindestens zweimal, aber auch öfter wiederholt, um plötzlich unterbrochen zu werden.

Nahrung und Vogelfuttertisch
Seltener Gast am Vogelfuttertisch. Ernährt sich hauptsächlich pflanzlich: Eicheln, Bucheckern, Samen, Knospen, Blüten, Beeren, aber manchmal auch Regenwürmer und Schnecken. In Städten fressen die Tauben meist Backwaren.

Nest und Nistkasten
Das Männchen sammelt Zweige und kleine Äste, aus denen das Weibchen ein eher unordentliches Nest baut. Dieses ist oft ein derart grobes Geflecht, dass die Eier von unten zu sehen sind.


RingeltaubeRingeltaube

ringduva
Verbreitung
migration Während des Zuges
all_year Das ganze Jahr
winter Im Winter
summer Im Sommer

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Gesang