Länge 14 cm Hauptbrutzeit Mitte März, Anfang Juli, August Bestand in Deutschland ca 3 000 000 Brutpaare Maximales Lebensalter Das Rotkehlchen kann bis zu 17 Jahre alt werden. Allerdings überstehen nur 10 % der Jungvögel das erste Lebensjahr. Brutzeit und Gelege Normalerweise brütet das Rotkehlchen zweimal im Jahr. Der Nestbau dauert 4 Tage, die Eiablage 5 Tage, die Brutzeit 13 Tage; dann dauert es noch 14 Tage, bis die Jungen das Nest verlassen. Die 6 – 8 Eier sind gelbweiß gefärbt mit gelbbraunen Flecken, meist am dickeren Ende.
Wussten Sie, ist ein bemerkenswerter Vogel, zum einen wegen seines Aussehens – die rote Brust, das dunkle Pfefferkornauge und der zierliche Körperbau – und zum anderen auch wegen seines Verhaltens – etwa seine Neigung, plötzlich aus dem Schatten aufzutauchen und wie ein kleines mechanisches Spielzeug über den Rasen zu hüpfen. Die rote Brust spielt eine große Rolle bei der Markierung des Reviers.
Aussehen
Die rostrote Brust des ansonsten grau gefärbten Vogels erleichtert es, ihn zu identifizieren, ebenso die etwas hängenden Flügel und der relativ kurze Schwanz. Auffallend sind auch die relativ langen Beine und die großen dunklen Perlaugen.
Ähnlicher Vogel
Möglicherweise könnte er wegen seiner geringen Größe mit dem graubraun gefärbten Zaunkönig verwechselt werden. Der Zaunkönig hält allerdings im Gegensatz zum Rotkehlchen den Schwanz senkrecht, was ihn unverwechselbar macht.
Ruf und Gesang
In der Dämmerung ist das Rotkehlchen besonders munter, und da hört man sein schnickerndes oder ticksendes „tick-ick-ick-ick“. Es erinnert an das Geräusch, das beim Aufziehen eines Uhrwerks ertönt. Der Gesang des Rotkehlchens wird durch einige hohe, ausgezogene feine Töne eingeleitet, dann folgen lang ausgezogene, zitternde, perlende Silbertöne, die nach und nach ausklingen.
Nahrung und Vogelfuttertisch Ist mitunter Gast am Vogelfuttertisch. Das Rotkehlchen ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Raupen. Die allermeisten Insekten fressenden Vögel sind Zugvögel. Zu den Ausnahmen gehören Rotkehlchen, Zaunkönig und Waldbaumläufer. Betrachtet man ihre Schnäbel, versteht man, dass sie es nur schwer schaffen, Sonnenblumenkerne oder harte Früchte aufzubrechen. Ihre Schnäbel sind dazu geeignet, Insekten aus ihren Verstecken herauszuziehen. In schneereichen und lang andauernden Wintern verenden viele dieser Vögel.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer