(Carduelis carduelis)
Länge 14 cm Hauptbrutzeit Mai und Juli Bestand in Deutschland ca. 450 000 Brutpaare Maximales Lebensalter 11 Jahre Brutzeit und Gelege 13 – 14 Tage; 4 – 6 Eier; oft zwei Bruten
Wussten Sie, dass der Lockruf „tickelitt“ bei der Namensgebung dieses Vogels eine Rolle gespielt hat? Wenn es um Samen geht, ist er ein echter Spezialist. Der Stieglitz hat einen sehr spitzen Schnabel, den er dazu benutzt, die Samen aus alten Disteln und Kletten herauszupicken. Der Stieglitz gehört zu unseren farbenprächtigsten Kleinvögeln.
Aussehen
Auffallend buntes Federkleid. Der erwachsene Vogel hat ein blutrotes Gesicht mit einem schwarzen Ring um die Nasenwurzel. Hinter dem roten Gesicht läuft ein weiβes Band von der Kehle bis zu den Ohren. Der Rückenfarbe ist ein warmes Braun, die Flanken sind gelblichbraun. Die Flügel sind schwarz mit einer leuchtend gelben Binde. Die Flügelspitzen sind weiβ.
Ruf und Gesang
Der Lockruf ist ein „tick-tickeli-tickelitt“. Der Gesang ist schnell und wohlklingend mit zwitschernden, wechselnden Tönen.
Nahrung und Vogelfuttertisch Mitunter Gast am Vogelfuttertisch. Dort schätzt er Samen vor der Abreise in den Süden. Lebt hauptsächlich von Samen von Wiesenpflanzen und Bäumen, darunter vor allem Disteln, Sonnenblume, Birkensamen u. a.
Nest und Nistkasten
Das Nest des Stieglitzes ist ein kleines Kunstwerk aus Grashalmen, Wurzeln und reichlich Pflanzenwolle. Meistens ist es das Weibchen, das für dieses Kunstwerk zuständig ist, das sie hoch oben in einem Baum anbringt. Auch diese Vogelart benutzt, wie die Schwanzmeise, Spinnenweben, um das Baumaterial zusammenzuweben. Der Stieglitz ist ein sehr geselliger Vogel, der auch gern mit anderen Paaren in seiner Nähe brütet.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer