Länge 12 cm Hauptbrutzeit April bis Juni Bestand in Deutschland ca. 380 000 Brutpaare Maximales Lebensalter 12 Jahre Brutzeit und Gelege 14 Tage; 7 – 9 Eier; oft zwei Brute
Wussten Sie, dass die Sumpfmeise ein ausgesprochen freundlicher Besucher am Vogeltisch ist? Ununterbrochen streicht sie dicht über dem Boden umher, gemütlich zwitschernd und ganz ohne Scheu lässt sich der Vogel auch dann am Vogelfuttertisch nieder, während Sie das Futter nachfüllen. Umso ungemütlicher kann die Sumpfmeise werden, wenn sich jemand einem Nistkasten nähert, den sie in Besitz genommen hat. Sei es eine Katze oder ein Mensch, der „Angreifer“ wird aus Leibeskräften beschimpft. Treffen Sie auf ein Paar – gewöhnlich treten Sumpfmeisen immer paarweise auf –, so befinden Sie sich in dessen Revier. Sumpfmeisen schätzen nämlich ihre Heimat sehr und bleiben ihr ein ganzes Leben lang treu.
Aussehen
Eine kleine Meise mit schwarzer Kopfplatte, schwarzem Nacken und Kinnfeld, weißem Bauch und graubraunem Rücken.
Ähnlicher Vogel
Die Sumpfmeise ähnelt der Weidenmeise sehr, hat aber anders als diese keine hellen Flügelfedern und andere Lautäußerungen.
Ruf und Gesang
Der Lockruf des Sumpfmeisen ist ein hartes „ pistjä“.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Häufiger Gast am Futtertisch. Sumpfmeisen ernährt sich im Sommer von kleinen Insekten und Spinnen, im Winter von feinen Samen, unter anderem von Kräutern und Gras.
Nest und Nistkasten
Die Sumpfmeise bleibt ihrem Revier das ganze Jahr über treu. Sie nistet in eher niedrig liegenden Bauhöhlen und gern auch in Nistkästen. Das Nest besteht aus Flechten, Halmen und Tierhaaren. Ende April/Anfang Mai legt das Weibchen sieben bis neun Eier, diese bebrütet sie 17 Tage, und nach nochmals 17 Tagen sind die Jungen bereit, das Nest zu verlassen.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer