(Certhia familiaris)
Länge 13 cm Hauptbrutzeit Ende April/Anfang Mai Maximales Lebensalter 8 Jahre Brutzeit und Gelege 14 Tage; 5 – 8 Eier; oft zwei Bruten
Wussten Sie, dass der Waldbaumläufer, übrigens einer der kleinsten Vögel in Europa, einer kleinen Maus ähnelt, die ruckartig den Baumstamm hinaufklettert? Er hat eine drollige Eigenart: er läuft niemals hinab! Stattdessen begibt er sich wieder nach ganz unten an den Fuß des Baumstamms und klettert von dort spiralförmig den Stamm wieder hinauf.
Aussehen
Seine Rückenfärbung ähnelt einer Baumrinde, die Körperunterseite ist weiß. Sein langer, spitzer Schnabel ist nach unten gebogen. Zum Abstützen und Steuern benutzt er den bis zu 5 cm langen Schwanz. Männchen und Weibchen sehen gleich aus.
Ruf und Gesang
Der Ruf klingt wie „siih“. Der Gesang ist eine Strophe, die einer abfallenden, zum Ende wieder ansteigenden Reihe von Pfeiftönen ähnelt, etwa wie „tsii-tsii-si-si-si-srisrjuit“. Der Gesang erinnert an den der Blaumeise.
Nahrung und Vogelfuttertisch
Seltener Gast am Futtertisch. Frisst vornehmlich Insekten und Spinnen, die er aus den Ritzen in der Rinde herauspickt. Im Winter nimmt er auch Tannensamen zu sich, die er als Ganzes hinunter schluckt, da sein Schnabel zu schwach ist, um sie zu kauen.
Nest und Nistkasten
Baut sein Nest gern im Nistkasten, wenn dieser entsprechend gestaltet ist. Üblicherweise legt er sein Nest aus Reisern, Moos, Tierhaaren und Federn hinter ein loses Stück Rinde oder in Baumspalten.
Verbreitung Während des Zuges Das ganze Jahr Im Winter Im Sommer